CFD Gebühren

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CFD Gebühren: Darauf müssen Anleger achten

Bei CFDs handelt es sich grundsätzlich um ein sehr transparentes Finanzprodukt. Das gilt insbesondere auch für die Kostenstruktur des Finanzderivats. Komplett kostenfrei ist der Handel allerdings nicht. So werden beispielsweise eine Kommission oder Haltegebühren fällig. Die anfallenden CFD Gebühren müssen Anleger unbedingt in ihre Anlageentscheidungen einbeziehen. Nur so kann eine genaue Kalkulation der zu erwartenden Rendite erfolgen.

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Handelskosten – diese CFD Gebühren fallen grundsätzlich an

CFDs sind äußerst günstige Finanzprodukte. Die absoluten Kosten sind in der Regel deutlich geringer als bei herkömmlichen Finanzprodukten. Trotzdem muss natürlich ein gewisses Entgelt für den CFD-Handel entrichtet werden. Folgende Kostenpunkte fallen dabei an:

  • Kommission / Ordergebühr
    Eine pauschale Gebühr für den Kauf von CFDs wird meist nur dann fällig, wenn Aktien als Basiswerte dienen. Je nach Broker unterscheiden sich die Kostenmodelle teils enorm. Einige Broker verlangen beispielsweise einen prozentualen Anteil an der Handelssumme. Andere erheben feste Gebühren pro Trade. Der günstigste Broker ist somit auch immer derjenige, der für die individuellen Handelsgewohnheiten das passende Kostenmodell anbietet.
  • Spread
    Als Spread wird in der Finanzwelt die Differenz aus Kauf- und Verkaufskurs bezeichnet. Zu einem festen Zeitpunkt ist dabei der Verkaufskurs immer etwas unterhalb des Kaufkurses. Die Differenz hieraus behält der Broker oder die zuständige Börse als Gebühr ein. Dieser Kostenpunkt unterscheidet sich nicht zwischen verschiedenen Anbietern und fällt nur in geringem Maße ins Gewicht.

Andere grundsätzliche CFD Gebühren existieren nicht. In unserem Brokervergleich sehen Sie direkt, welche Broker nur Gebühren auf den Spread erheben. 

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Depotgebühren unbedingt vermeiden

Noch immer existieren Anbieter, die für die bloße Führung eines CFD-Handelskontos Gebühren erheben. Die sogenannten Depotgebühren sollten dabei unbedingt vermieden werden, denn viele Broker bieten längst kostenlose CFD-Depots an. Ein wirklicher Mehrwert entsteht durch die Zusatzkosten in der Regel nicht. Ein signifikanter Einfluss auf das Produktangebot oder die Servicequalität konnte nicht verzeichnet werden.

Einige Broker verzichten grundsätzlich auf diese Art der CFD-Gebühren, erheben sie allerdings unter bestimmten Voraussetzungen. Es handelt sich dann meist um eine Inaktivitätsgebühr. Wer mehrere Monate lang nicht tradet, sein CFD-Konto aber weiterhin führt, der zahlt eine pauschale Verwaltungsgebühr. Es ist daher stets ratsam, nicht mehr benötigte CFD-Konten zu kündigen.

Kosten für Overnight-Positionen

CFDs sind äußerst kurzfristig angelegt. In der Regel werden Positionen innerhalb eines Tages geöffnet und anschließend wieder geschlossen. Theoretisch ist es allerdings möglich, das Finanzderivat über eine unbegrenzte Zeitspanne zu halten. CFDs verfügen über keinerlei feste Laufzeit. In der Praxis sorgen die hierfür anfallenden Kosten aber dafür, dass sich die Haltedauer nicht auszahlt. Für sogenannte Overnight-Positionen werden nämlich in der Regel CFD Gebühren fällig. Dabei ist zwischen Long- und Short-Positionen zu unterscheiden.

  • Long
    Für das Halten einer offene Position in CFDs über den jeweiligen Handelsschluss hinaus werden Ausgleichszahlungen berechnet. Als Basis dient hierbei in der Regel die Positionsgröße, also das zum Tages-Schlusskurs bewertete Kontraktvolumen. Bei einer offenen Kaufposition werden die genannten Ausgleichszahlungen in der Regel täglich in Rechnung gestellt. Als Berechnungsgrundalge für die Kosten wird meist ein Zinssatz von 3 % p.a. zuzüglich des sogenannten EONIA, einem Interbankenzinssatz für Overnight-Positionen, verwendet und auf die entsprechende Anzahl an Tagen umgerechnet.
  • Short
    Auch für offene Verkaufspositionen gelten die obigen Ausführungen in ähnlicher Art und Weise. Allerdings ändert sich die Berechnungsgrundlage in der Regel. So kann es vorkommen, dass Anleger sogar eine Gutschrift für eine offene Short-Position erhalten. Für die Kosten wird zwar wieder ein Zinssatz von 3 % als Berechnungsgrundlage herangezogen, hiervon wird allerding der EONIA abgezogen. Ist der Interbankenzinssatz also höher als 3 %, winkt eine Gutschrift. Allerdings ist das nur selten der Fall, so dass Short-Positionen über Nacht nur etwas günstiger sind als Long-Positionen.

Die Währungskosten

waehrungenNicht immer werden CFDs in Euro gehandelt. Einige Broker bieten auch ausländische CFDs an, die dann in den jeweiligen Heimatwährungen der Emittenten verfügbar sind. In der Regel handelt es sich um eine der großen Währungen, also Pfund, Yen oder US-Dollar. Für den Währungsumtausch wird in der Regel eine kleine Gebühr erhoben. Diese berechnet sich meist prozentual am Transaktionsvolumen.

Zusätzlich entsteht ein Währungskursrisiko. Zwischen An- und Verkaufszeitpunkt des CFDs kann sich der Währungskurs zwischen dem Euro und der Fremdwährung verändert haben. Es kann also vorkommen, dass mit einem CFD Gewinn erwirtschaftet wird, dieser aber von den Währungskursänderungen aufgefressen wird. Allerdings dürfte das nur selten der Fall sein, schließlich sind CFDs auf eine äußerst kurze Zeitspanne ausgelegt. Zwar ändern sich die Währungskurse auch innerhalb eines Tages sehr häufig, in der Regel aber nicht so stark, als dass sich ein ernsthafter Verlust für Trader ergeben würde.

Die Steuern – eine oftmals vergessene CFD Gebühr

waageZugegeben, bei der Kapitalertragssteuer handelt es sich nicht um eine direkte CFD Gebühr. Allerdings unterliegt auch der CFD-Handel der steuerlichen Gesetzgebung. Gewinne müssen an das Finanzamt übermittelt werden, andernfalls machen sich Anleger strafbar. In viel Fällen sorgt der eigene Broker bereits für die Weiterleitung der Daten an das Finanzamt. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Anleger die Nutzungsbedingungen des Brokers genau studieren.

Die erzielten Kapitalerträge werden pauschal mit 25 % besteuert. Ausgenommen hiervon sind die ersten 801 Euro (Singles) bzw. 1.602 Euro (Verheiratete). Beachtet werden sollte zudem, dass Verluste ebenfalls steuerlich geltend gemacht werden können. Werden etwa gleichzeitig Gewinne mit dem Handel anderer Finanzprodukte erzielt, muss nur der Differenzbetrag versteuert werden.

So senken Anleger CFD Gebühren

Die vorgestellten CFD Gebühren sind zum Großteil vom jeweils gewählten Broker abhängig. Insbesondere die zu zahlende Kommission fällt hierbei ins Gewicht. Gesenkt werden können die Kosten durch einen Brokervergleich. Die Software ist komplett gebührenfrei und anonym nutzbar. Anleger müssen lediglich einige wenige Angaben zum monatlichen Handelsvolumen, der durchschnittlichen Anzahl an Trades und dem gehaltenen Depotvolumen machen und schon findet der Brokervergleich automatisch den günstigsten Anbieter. Der folgende Leitfaden führt Anleger in 5 Schritten zum passenden Depot:

  • Trading-Profil erstellen
    Die eigenen Handelsgewohnheiten bilden die Basis für den Brokervergleich. Es ist wichtig, das monatliche Handelsvolumen möglichst genau zu kalkulieren. Dazu können etwa Vergangenheitswerte genutzt werden. Wer neu im Bereich des CFD-Tradings ist, kann grobe Schätzwerte verwenden oder zunächst mit einem Demokonto handeln. Auch die Anzahl der monatlichen Trades muss errechnet werden. Wichtig ist das, weil einige Broker Rabatte für Viel-Trader anbieten. Das gehaltene Depotvolumen ist insofern wichtig, als dass einige Anbieter noch immer Depotführungsgebühren erheben.
  • Daten eingeben
    Im zweiten Schritt werden alle erhobenen Daten in die entsprechenden Felder eingegeben. Der Vergleichsrechner ist dabei komplett kostenlos und anonym. Anschließend kann der Vergleich per einfachem Mausklick gestartet werden.
  • Auswertung des Vergleichs
    Der Vergleichsrechner listet automatisch die günstigsten Broker mit den niedrigsten CFD-Gebühren auf. Allerdings sollten weitere Aspekte des Brokers überprüft werden. Dazu zählen etwa die Servicequalität oder das Produktangebot. Nicht alle Anbieter haben dieselbe Anzahl an Basiswerten im Portfolio. Entsprechende Informationen über die Broker stellt der Vergleichsrechner ebenfalls kostenlos zur Verfügung. Wer sich in Schritt eins nicht sicher war, wie das eigene Trading-Profil genau aussieht, kann zudem weitere Vergleiche mit veränderten Werten durchführen.
  • Eröffnung des Kontos
    Ist der passende Broker gefunden, kann ein CFD-Handelskonto mit niedrigen CFD-Gebühren eröffnet werden. Auch hierfür stellt der Vergleichsrechner direkt einen kostenlosen Link zur Verfügung. Über diesen gelangen Trader direkt zu ihrem neuen Broker.
  • Altes Konto kündigen
    Nur weil ein neues CFD-Handelskonto eröffnet wird, ist das alte noch längst nicht geschlossen. Es bleibt – auch bei Inaktivität des Traders – bestehen. Die nicht mehr benötigten Konten sollten in jedem Fall gekündigt werden, allein um Werbemails vorzubeugen. Zusätzlich kann so verhindert werden, dass der Broker eine Inaktivitätsgebühr erhebt.

Fazit: CFD-Gebühren so stark wie möglich senken

Beim Handel von CFDs fallen zwangsweise Gebühren an. Verglichen zu anderen Finanzprodukten sind die Derivate aber äußerst günstig. Dennoch lohnt sich ein Kostenvergleich. Insbesondere die Depotführungsgebühren sollten dabei vermieden werden, ergibt sich hieraus doch kein Mehrwert für Trader. Den besten Broker mit den günstigsten CFD-Gebühren finden Anleger schnell über einen kostenlosen Brokervergleich. Auf Basis des eigenen Handelsprofils listet die Software die ersönlichen Testsieger übersichtlich auf. Neben den Kosten sollten dabei auch die Servicequalität und das Produktangebot kurz überprüft werden.

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