Social Trading Plattform Vergleich

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Social Trading Plattform Vergleich

Beim Social Trading liefern erfolgreiche Trader ihre Tradingsignale an Follower, die dadurch am Gewinn der Könner partizipieren können. Diese Variante findet immer mehr Anhänger, sie verkörpert den Trend zu sozialen Netzwerken in der Finanzwelt. Das ist einer der beiden Hauptgründe für den Erfolg des Social Tradings, der andere ist die Tatsache, dass nur wenige Trader dauerhaft erfolgreich agieren. Beim Social Trading können Anleger, die entweder selbst noch Einsteiger sind oder gar nicht die Zeit haben, sich ganztägig um die Märkte zu kümmern, von diesem Können profitieren. Es gibt inzwischen mehrere recht erfolgreiche Social Trading Plattformen, die wir immer wieder testen. Heute wollen wir unsere drei Erstplatzierten aus dem Social Trading Plattform Test 2015 vorstellen und dabei ihre besonderen Stärken aufzeigen. Die besten Social Trading Plattformen finden Sie in unserem Social Trading Vergleich:

Social Trading Vergleichs Test 2017: Die Testsieger

1 etoro eToro größter Social Trading Broker mit Top Demokonto
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2 zulutrade Social Trading für CFDs mit deutscher Niederlassung
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3 tradeo logo Tradeo bietet Scoial Trading für bis zu 100 CFD und Forex Instrumente
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Was ist Social Trading?

fragezeichenTrader bilden ein soziales Netzwerk des gegenseitigen Austauschs, zu dem auch die Signalgebung durch die Leader-Trader gehört. Doch das ist es nicht allein: Beim Social Trading können die Mitglieder Community umfängliche Erfahrungen miteinander teilen und von einem hohen Wissenszuwachs profitieren. Die Signale wiederum erhalten die Follower-Trader in der Regel kostenlos, während die Leader-Trader von der Social Trading Plattform an den entstehenden Spreads der Follower beteiligt werden. Das Ganze wird meistens über einen “hauseigenen” Broker abgerechnet, wo die Follower ein Konto eröffnen und damit die Signale der Leader-Trader spiegeln können, so eines der beliebtesten Modelle. Es verknüpfen sich also der kostenlose Zugang für die Follower, die hohen Gewinnoptionen für alle Beteiligten und die Provision für die Leader-Trader.

Das ist eine absolute Win-win-Situation, die das Social Trading sehr beliebt macht. Natürlich gibt es auch hier Verlustrisiken, Trading ohne Verluste ist nicht möglich. Jedoch unterliegen die Leader-Trader mehr oder weniger strengen Kontrollen durch die Betreiber der Social Trading Plattform (so etwa bei eToro), zumindest aber ist ihre Performance jederzeit einsehbar. Das minimiert die Risiken für die Follower, wenn sie mit dem System gut umzugehen wissen. Dazu gehört unter anderem, dass sie nicht laufend die Signale der Leader wechseln, dennoch aber verifizieren, also nach Möglichkeit die Signale von zwei bis fünf Leader-Tradern umsetzen, wenn dies ihr Kapitalstand erlaubt. Viele Broker bieten inzwischen den Zugang zu einer Social Trading Plattform an, umgekehrt sind die entstandenen Plattformen Kooperationen mit seriösen Brokern eingegangen. Dieses Modell gilt als sehr zukunftsträchtig. Mit unserem Social Trading Vergleich erhalten Sie einen Überblick über die besten Handelsplattformen auf einen Blick.

Umgang mit den Handelssignalen

lupeTrader müssen beim Social Trading selbst entscheiden, wie sie mit den Signalen der Leader-Trader umgehen. Sie können einzelne Signale von einem oder mehreren Leader-Tradern auswählen, das wäre eine extreme Seite des Umgangs, sie können auch die Signale eines oder mehrerer Leader-Trader auf ihrem Konto spiegeln und nicht mehr hinsehen. Das wäre das andere Extrem. Die letztgenannte Variante verlangt sehr viel Vertrauen und Gelassenheit, ist aber die erfolgsträchtigere. Warum? Jeder Leader-Trader verfolgt ein bestimmtes Handelssystem, das über längere Zeiträume und dadurch in verschiedensten Marktsituationen Gewinne generiert – Drawdowns (Rückgänge im Kapitalstand) eingeschlossen. Wer sich nur die vermeintlichen Rosinen aus dem Kuchen picken möchte, könnte eine deutlich schlechtere Performance als der Leader-Trader erhalten und sogar Verluste einfahren, obwohl der Leader-Trader per saldo gewinnt. Doch die meisten Follower versuchen genau die Rosinen zu erwischen. Das funktioniert nur schlecht, ist aber menschlich sehr verständlich. Es passiert in der Praxis Folgendes:

Der Leader-Trader hatte einen größeren Gewinn im Daytrading, nach welchem der Follower gern aufhören und diesen Gewinn sichern würde. Wie lange? Der Leader-Trader handelt aber weiter und fährt nun auch Verluste ein, was den Follower in seiner Auffassung bestärkt. Das Aussteigen war wohl richtig. Doch der Leader-Trader verfolgt ein Gesamtkonzept und erhöht vielleicht bis zum Ende des Tages seinen Gewinn trotz zwischenzeitlicher Verluste nochmals, wovon der Follower nun nicht profitiert. Der nächste Tag endet für den Leader mit einem Verlust, für den Follower ebenfalls, weil er wieder mitspielt. Der Leader steht aber nun per saldo besser da, denn er hatte gestern nochmals seinen Gewinn erhöht. Dieses Grundprinzip könnten wir hier in allen seinen Verästelungen ausführen, es lässt sich aber einfach auf den Punkt bringen: Leader gewinnen aufgrund ihrer Gesamtstrategie. Nur wer diese 1:1 umsetzt, wird genauso viel gewinnen. Es sind praktisch keine Fälle bekannt, in denen Follower durch ihr selektives Folgen mehr Gewinn als ihr(e) Leader generiert hätten. Doch es gibt viele Berichte von Followern, die klar aussagen, dass ihre Kapitalkurve durch das selektive Folgen glatter verläuft. Die Drawdowns sind zwar nicht so hoch, die Gewinne aber auch nicht.

Was ist bei der Auswahl einer Social Trading Plattform zu beachten?

infoEines der wichtigsten Kriterien für die Auswahl der Plattform lautet, dass auf dieser nicht zu wenige Top-Trader aktiv sind. Einen Punkt die wir in unserem Test und im Ergebnis unsere Social Trading Plattform Vergleichs berücksichtigt haben. Das erhöht dramatisch die Chancen darauf, mehrere gute Leader zu finden. Eine Faustregel zur Beurteilung der Plattformen lautet, dass gute Anbieter sehr detaillierte Daten zu ihren Leader-Tradern liefern, die eine viel bessere Auswahl ermöglichen. Der Überblick für die Follower verbessert sich ebenso wie die Entscheidungsgrundlage. Zu den Daten gehört beispielsweise die Volatilität der Leader-Kapitalkurve, die Höhe der maximalen Drawdowns, die Risiken des Leader-Traders, sein Konzept, seine bisherige Handelskarriere, seine Rendite bezogen auf verschiedene Zeiträume, die Art und Zahl seiner bevorzugten Assets und auch die Dauer seiner Verlustserien. Ein weiterer Punkt kann sehr wichtig sein: Wurden die Gewinne des Leader-Traders mit Echtgeld erzielt?

Die Plattformen bieten für diese Unterscheidung bestimmte Filter an. Das Echtgeld-Trading unterscheidet sich gravierend vom Demo-Trading mit virtuellem Kapital, wobei Letzteres nicht schlecht sein muss: Wenn der Leader-Trader mit virtuellem Kapital Gewinne erzielen würde, sich aber nicht getraut, sein Konzept mit echtem Geld umzusetzen, könnte ein mutiger Follower trotzdem seine Signale aufnehmen. Das Konzept des Leaders muss ja stimmen, seine Performance sagt es aus. Die Tendenz auf diesen Plattformen geht allerdings dahin, den Echtgeld-Tradern wesentlich mehr zu vertrauen, denn bei virtuellem Trading herrschen auch technisch andere Spielregeln. Die gewöhnliche Slippage – also die Differenz zwischen einem Order- und einem Ausführungskurs – kann beispielsweise auf einem virtuellen Konto überhaupt nicht berücksichtigt werden. Diese Slippage kann bisweilen hoch ausfallen, bei einem starken Momentum sind es manchmal 30 Punkte und mehr. Ein weiteres Entscheidungskriterium für die Social Trading Plattform ist deren Angebot, bei einem Broker ein Konto zu eröffnen, auf dem die Signale von Leader-Tradern gespiegelt werden können. Das setzt bestimmte technische Maßnahmen voraus, die nicht auf allen betreffenden Plattformen umgesetzt werden.

Das Wichtigste in unserem Social Trading Vergleich

  • Leader-Trader sind Signalgeber, Follower sind Signalnehmer.
  • Signalnehmer können sich ein Portfolio aus einem oder mehreren Leader-Tradern zusammenstellen.
  • Viele Leader-Trader mit guter Performance sind immer vorteilhaft.
  •  Signale können teilweise übernommen werden, doch Follower können auch alle Signale ihres Leader-Traders spiegeln.
  • Leader-Trader mit Echtgeldkonten werden meistens bevorzugt.
  • Leader-Trader lassen sich nach unterschiedlichsten Kriterien filtern.
  •  Social Trading Plattformen mit angeschlossenem Broker für das Spiegel-Trading (Mirror Trading) sind zu bevorzugen.
  • Die Regulierung des betreffenden Brokers ist ebenfalls von großer Bedeutung. Dazu gehört auch der Ort seiner Niederlassung.

Unsere Testsieger des Social Trading Vergleichs

Social Trading Plattform Zulutrade

Zulutrade hat seine Basis in den USA und ermöglicht klassiches Social Trading durch Kopieren von Signalen anderer Nutzer. Jeder Nutzer kann selbst auch als Signalgeber agieren. Zulutrade bietet leicht zugängliche, übersichtliche Handelsentscheidungen der Signalgeber inklusive ihrer Strategien, die zusammen mit den Signalen leicht übernommen werden können. Auch das Spiegeln, also die Verbindung des Follower-Kontos mit den Signalen von Leader-Tradern, ist unkompliziert möglich. Hierfür arbeitet Zulutrade mit einem “hauseigenen” Broker zusammen. Gehandelt wird mit Forex und Binären Optionen, jedermann kann auch eigene Handelsentscheidungen treffen. Die Follower können bis zu zehn Signalgeber auswählen und gegebenenfalls deren Signale mit dem eigenen Konto verbinden. Auch ist es möglich, deren Transaktionen zu einem individuellen Portfolio zusammenzustellen. Die Signalgeber erhalten vom Broker eine Provision aufgrund der generierten Spreads.

Die Social Trading Plattform ayondo hat genaue Regeln für ihre Signalgeber entwickelt, welche die erwartete Performance und den zulässigen Drawdown betreffen. Wer die Regeln als Signalgeber einhält, kann Stufe für Stufe seine Tradingkarriere bei ayondo verfolgen. Die Follower wiederum können sich anhand genauer Kennzahlen ihre Signalgeber sehr genau aussuchen und deren Signale kostenlos übernehmen. Ein Demokonto wird ebenfalls angeboten. Das Fazit zu ayondo lautet, dass hier eine gut aufgebaute, intuitiv bedienbare Plattform entstanden ist, auf der durch die ayondo-Kontrollen der Leader-Trader wirklich gute Performances möglich sind. Eine Kontoeröffnung beim ayondo-Broker ist schon ab 100 Euro Mindesteinzahlung möglich. Auch können die Follower ihr Risiko mit Features wie „Loss Protection“ selbst steuern. Dabei steigen sie bei bestimmten Verlusten aus den Signalen eines Leader-Traders aus. Die übernommenen Handelsstrategien von Leader-Tradern lassen sich also verfeinern oder absichern. Bei ayondo sind über 1.000 Leader-Trader registriert. Zu den Vorteilen gehört:

zulutrade

ZuluTrade – mit deutscher Niederlassung

  • sehr einfache Bedienung
  • Jeder Nutzer kann Signalgeber werden
  • Individuelles Risiko-Management für die Follower
  • Attraktive Vergütung für Signalgeber
  • Follower und Signalgeber partizipieren kostenlos
  • kostenloses Demokonto

Social Trading Plattform Tradeo

Der Forex- und CFD-Broker Tradeo ist auf Zypern registriert. Bei dem Broker steht der Community Gedanke stark im Vordergrund. Tradeo bietet seinen Händlern Zugang zu über 100 Instrumenten (Rostoffe, Indizes, Währungen). Durch seine Vielzahl an angeschlossenen Brokern können die User bei Tradeo auf eine hohe Liquidität zählen. Orderrückgaben wegen Nicht-Durchführbarkeit sind hier nahezu ausgeschlossen. Durch die Integration vom Metatrader werden neben privaten auch institutionelle User glücklich und das Handelsnetzwerk ist dementsprechend groß.

tradeo logo

Tradeo – mit großer Community

  • Sehr starkes Händlernetzwerk
  • CFD-Handel mit hohen Hebeln möglich
  • Anbindung an 56 verschiedene Broker
  • sehr gute Auszahlungsbedingungen

Social Trading Plattform eToro

Diese Plattform von eToro ist ein eindeutiger Vorreiter bei der Verknüpfung einer Social Trading Plattform mit Brokerdienstleistungen. In beiden Bereichen herrschen ausgezeichnete Konditionen, weshalb das riesige, vollkommen international aufgestellte Netzwerk auch beste Bewertungen erhält. Die eigene Plattform – das “OpenBook” – setzt Maßstäbe beim Social Trading und ist ungewöhnlich nutzerfreundlich. Darüber hinaus gibt es bei ZuluTrade auch Boni etwa für Freundschaftswerbung, die Risikominimierung von Followern wird hervorragend unterstützt. Hinzu kommen umfangreiche Lernmaterialien. In Vergleichstests schneidet etoro daher am besten ab.

etoro

eToro – Gößte Plattform für Social Trading

  • Konto ab bereits 200€ möglich
  • mobiler Handel mit den kostenlosen eToro App
  • Hebel von 400:1
  • Vollständig regulierter Broker (CySec)