CFD Broker Vergleich

CFDs sind Differenzkontrakte (engl. Contract for Difference), sie gewinnen durch den Preisunterschied eines Basiswertes. Zu handeln sind sie ausschließlich über spezialisierte Broker. Damit ist einleuchtend, dass die Wahl des Brokers für den Erfolg eines CFD-Geschäfts sehr bedeutsam ist. Mit unserem CFD Broker Vergleich wollen wir aufzeigen, worauf es bei dieser Wahl ankommt und welche Broker unserer Meinung nach wirklich gute Konditionen bieten. Dazu haben wir die besten CFD Broker getestet. Das Ergebnis unseres CFD Broker Test finden Sie in unserem CFD Broker Vergleich. Alle wichtigen Konditionen für Sie auf einen Blick zusammengefasst.

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Wie funktioniert ein CFD?

Broker

CFDs sind derivate hochspekulative Finanzprodukte, sie wurden in den 1980er Jahren Großbritannien zur Umgehung der Stempelsteuer bei Aktienanlagen erfunden. Zunächst standen sie institutionellen, später auch privaten Anlegern offen. Richtig populär wurden sie etwa ab 2005 mit dem Aufblühen des Online-Tradings. Da sie die Differenz der Kursschwankungen bei einem bestimmten Basiswert gehebelt abbilden, sind sie sehr brauchbar für Spekulationen auf kurz- und mittelfristige Kursentwicklungen. Auch zum Hedging (Absicherung) setzen sie viele Anleger ein. Wer nun bei einem speziellen Onlinebroker mit dem CFD-Handel beginnen möchte, sollte ein gewisses Hintergrundwissen erworben haben. Dazu gehören die grundlegenden Vorteile, Eigenschaften und auch Risiken von CFDs:

  • Hebelwirkung beeinflusst überproportional Gewinne und Verluste
  • Profit auch bei fallenden Kursen möglich
  • kein Verfallsdatum
  • Basiswerte können Aktien, Forexpaare, Aktienindizes, Rohstoffe und auch Anleihen sein
  • Handelsmodell gilt als sehr transparent, aber auch als sehr spekulativ

candlesticksAls Hebelgeschäft muss beim Kauf eines CFDs nur ein kleiner Betrag für ein hohes Handelsvolumen eingesetzt werden. Der Basiswert wird nicht physisch erworben, der CFD verbrieft nur den Anspruch auf den Kauf oder Verkauf zu einem bestimmten Preis, wie das auch von klassischen Optionsscheinen bekannt ist. Diesen Anspruch übt praktisch niemand aus, es geht beim Differenzkontrakt allein um die Spekulation auf einen steigenden oder fallenden Kurs des Basiswertes. Der Trader setzt Eigenkapital als Margin ein, das sich in einem bestimmten Hebelverhältnis zum Volumen des gehandelten Basiswertes befinden. Bei einem Hebel von 1:100 – einem oft anzutreffenden Wert – würde der Trader mit einem Einsatz von 50 Euro eine Aktienposition von 5.000 Euro per Differenzkontrakt gehebelt abbilden. Im CFD Broker Vergleich ist auch interessant, welche Hebel bei einem Anbieter überhaupt möglich sind. Sie können beispielsweise von 1:5 bis 1:200, 1:500 oder auch 1:2.000 reichen, wobei die sehr hohen Hebel (schon über 1:500) relativ selten angeboten werden. Sie erhöhen sehr stark das Risiko der Anleger. Interessant ist bei Geschäften mit Differenzkontrakten, dass die Broker fast niemals Gebühren verlangen, sondern nur am Spread partizipieren. Wie hoch einzelne Spreads ausfallen, ist daher ein weiteres Kriterium für den CFD Broker Vergleich. Hier noch einmal die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • CFDs sind Hebelgeschäfte.
  • Der Anleger setzt nur einen geringen Prozentsatz des bewegten Kapitals ein.
  • Für das Geschäft ist eine Margin abhängig vom gewählten Hebel zu hinterlegen.
  • Gewinne und Verluste entwickeln sich in Relation zum gewählten Hebel.
  • Die Gewinn- und Verlustmöglichkeiten sind jeweils sehr hoch.
  • Transaktionsgebühren entstehen meistens nur durch den Spread.
  • Basiswerte für CFDs sind Aktien, Indizes, Währungspaare, Rohstoffe und manchmal Anleihen.

CFD Broker Vergleich: Was ist wichtig?

infoNeueinsteiger fragen sich, worauf sie beim Handel mit CFDs achten müssen. Es sind nicht nur unterschiedliche Hebel und Spreads der einzelnen Broker, die eine Rolle spielen. Daneben existieren noch weitere Faktoren im CFD Broker Vergleich. Zu diesen Faktoren gehört unter anderem das Ausbildungsangebot. Der CFD-Handel funktioniert nach eigenen Gesetzen, welche erlernbar sind. Gute Broker liefern hierzu eine umfangreiche Hilfestellung. Diese Hilfe in Form eines ausgereiften Ausbildungsangebots sollten die Trader auch wahrnehmen. In vielen Fällen gehört ein Demokonto dazu. Nach den ersten – erfolgreichen – Tests mit virtuellem Geld können sich die Trader an echte CFD Erfahrungen heranwagen. Wichtiges Know-how betrifft beispielsweise Kenntnisse über die Chartanalyse, über Handelsstrategien und Handelssignale.

Um anfangs herbe Verluste zu vermeiden, gilt das Demotrading als unverzichtbar. Viele, aber nicht alle CFD-Broker bieten ein Demokonto an. Dieses dient auch dem technischen Kennenlernen der Handelsplattform. Gerade Einsteiger sollten möglicherweise in jedem Fall einen Broker mit Demokonto wählen. Auch das Strategietraining ist viel wichtiger, als es sich Einsteiger vorstellen können. Das Kursverhalten von Basiswerten erscheint häufig prognostizierbar, doch die Börse geht immer wieder ihre eigenen Wege, die sich nicht unbedingt vorhersagen lassen. Nur dadurch entstehen ja die Bewegungen, die ein erfolgreicher CFD-Trader für seine Gewinne ausnutzt. Profitabler Handel ist ein Arbeiten mit Wahrscheinlichkeiten, richtige oder falsche Prognosen spielen eine ganz andere Rolle, als es Anfänger gemeinhin annehmen.

Automatischer Stopp

stopAls Absicherung der Handelskonten bieten viele Broker einen automatischen Stopp an. Dieser greift, wenn eine Position zu weit in den Verlust läuft. Er schützt den Trader vor einer Nachschusspflicht, denn theoretisch könnte ein Verlust die eingesetzte Margin übersteigen. Das würde allerdings nur dann passieren, wenn es eine blitzschnelle und sehr starke Kursschwankung gibt. Solche Ereignisse sind selten und können dann doch verheerende Auswirkungen haben. Trader können daher im CFD Broker Test darauf achten, dass der Broker diesen automatischen Stopp anbietet. Dieser Stopp hat nichts mit dem vom Trader selbst gewählten Stopploss zu tun. Dieser liegt oft nur fünf bis zehn Prozent vom aktuellen Wert der Position entfernt (manchmal auch noch näher). Automatische Stopps greifen in der Regel ab 50 bis 70 Prozent Verlust und können auch auf rund 30 bis 40 Prozent eingestellt werden.

CFD Broker Test: Mindesteinzahlung und Mindesthandelssumme

boerseIn der Frage der Mindestkapitalisierung des Tradingkontos und auch der mindestens erforderlichen Handelssumme gibt es die größten Unterschiede zwischen den Brokern. Hier ist praktisch jede erdenkliche Möglichkeit anzutreffen. Es gibt Broker, bei denen ein Konto mit mindestens 3.000 bis 5.000 Euro kapitalisiert werden muss, bevor die Trader handeln können. Bei anderen Brokern gibt es überhaupt keine Vorschriften. Die Trader können theoretisch mit einem Euro handeln, auch wenn das praktisch nichts bringt. Als durchschnittliche Anforderungen gelten Mindestkapitalisierungssummen zwischen 100 und 500 Euro, die Mindesthandelssumme könnte bei 20 bis 50 Euro liegen. Das ist auch sinnvoll. Einsteiger sollten sich keinen Illusionen hingeben: Es ist vielleicht theoretisch möglich, mit einem Anfangskapital von 50 Euro eine Tradingkarriere zu starten, praktisch sind aber keine Fälle bekannt, in denen Trader auf diese Weise Erfolg gehabt hätten. Auch wenn der Broker keine hohen Anforderungen an die Mindestkapitalisierung und die Mindesthandelssumme stellt, sollten die Trader davon ausgehen, dass sie ein wenig Geld in die Hand nehmen müssen. Wer sehr gut vorbereitet ist, könnte mit einem Anfangskapital zwischen 500 bis 1.000 Euro durchaus mittel- und langfristig Erfolg haben. Spielernaturen, die das von sich wissen, sollten Broker meiden, die eine hohe Mindestkapitalisierung von mehreren Tausend Euro verlangen. Diese Trader werden das Kapital vermutlich verlieren, weil sie zu hastig und planlos agieren. Für sie ist wirklich ein Broker zu empfehlen, der das Probieren mit echtem Geld auch mit geringstem Einsatz ermöglicht.

Kontomodelle der CFD Broker im Vergleich

waehrungenDie Broker bieten meistens ein Basiskonto mit der genannten niedrigen Mindestkapitalisierung ab etwa 100 Euro an. Darüber hinaus stehen oft noch weitere Möglichkeiten mit Namen wie Silber-, Gold-, Premium- oder VIP-Konto zur Verfügung. Diese Konten verlangen eine höhere Kapitalisierung, gewähren dem Trader aber auch höhere Leistungen. Er erhält beispielsweise einen persönlichen Coach, den er mit einem VIP-Konto (Kapitalisierung oft im fünfstelligen Bereich) jederzeit kontaktieren kann, auch liefert der Broker Handelssignale per SMS, erlaubt das Hedging eines Aktienportolios mit CFDs und senkt vor allem die Spreads. Institutionelle Anleger wählen in der Regel solche Premium- und VIP-Konten, weil sie ohnehin mit viel höheren Summen operieren und eine Kapitalisierung zwischen 10.000 und 50.000 Euro für sie kein Problem darstellt. Der private Trader muss sich fragen, ob er sich das leisten kann und was es ihm bringt.

CFD-Broker mit Einzahlungsbonus

Einzahlung- und Sonderboni gewähren nicht alle CFD-Broker. Trader müssen wissen, dass ein Bonus kein geschenktes Geld ist, sondern eine Summe, die erst nach einem bestimmten Mindestumsatz in Relation zum gewährten Bonus dem Tradingkonto gutgeschrieben wird. Zwei Faktoren spielen daher eine Rolle:

  • Höhe des Bonus’
  • Mindestumsatz, um den Bonus zu erhalten

Es könnte also beispielsweise auf die Ersteinzahlung einen Bonus von 50 % geben, der aber erst ausgeschüttet wird, wenn der Trader das 30-Fache seiner Ersteinzahlung umgesetzt hat. Bei manchen Brokern ist es nur das 15-Fache, bei anderen das 50-Fache. Wieder andere Broker gewähren nur 20 % oder auch 100 % Bonus auf die Ersteinzahlung. Hinzu kommen interessante Sonderboni im Rahmen von Promotionaktionen der Broker. Dabei kann es sich wiederum um Geldprämien, aber auch um Sachpreise oder gar Reisen handeln. Einige der Anbieter gewähren einen Bonus auf die Anwerbung eines Freundes als Kunden, wobei wiederum der Freund seine Ersteinzahlung in einem gewissen Umfang mehrfach umsetzen muss, bis der Werber den Bonus erhält. Gute Boni bieten IG, FXCM, GKFX und Plus500. Bei Plus500 sind es 25 Euro, die sofort zum Trading eingesetzt werden können. Ein kostenloses Demokonto bietet der Broker außerdem an, sodass der Lernprozess von Anfang an sehr gut gefördert wird. Einzahlungsboni haben kleine Tücken, sie sind ein Versprechen, das nur bei hoher Handelsaktivität eingelöst wird. Trader sind aber frei in ihrer Entscheidung, ob sie einen Bonus annehmen oder nicht.

CFD Broker Test: Regulierung und Seriosität

lupeGute Broker sollten durch eine Aufsichtsbehörde reguliert werden. Wenn der Broker seinen Sitz in Europa hat, was bei CFD-Brokern überwiegend der Fall ist, unterwirft er sich mit einer Regulierung den MiFID-Richtlinien der EU und muss seriös und transparent arbeiten. In diesem Zusammenhang spielt auch die Einlagensicherheit eine Rolle. Britische Broker nehmen hier eine Vorreiterrolle ein, die Einlagen sind nahezu durchweg bis 50.000 Pfund (rund 70.000 Euro) vor den Folgen einer Brokerinsolvenz geschützt.

Handelsplattform und Assetangebot

upDie Handelsplattform sollte nutzerfreundlich aufgebaut sein. Hierbei spielt auch der Support eine Rolle: Wie ist er erreichbar, sprechen die Mitarbeiter Deutsch? Bezüglich des Assetangebots gibt es sehr große Unterschiede. Einige Broker bieten viele Tausend Werte an, bei anderen sind es nur rund 200 bis 300 Assets. Doch Trader sollten diesen Punkt vielleicht nicht zu sehr überbewerten. In der Regel genügen den meisten Anlegern sogar einige Dutzend Assets für ihre dauerhafte Aktivität.

Unser CFD Broker Vergleich

Die Mindestkapitalisierung, das Ausbildungsangebot und ein Demokonto, die Handelsplattform, der Assetindex und die Betreuung der Trader, Kontomodelle und Boni sind alles Faktoren, die über die Qualität eines CFD-Brokers entscheiden. Trader sollten für sich bedenken, welcher dieser Faktoren für sie die größte Rolle spielt. In der Regel wird die Entscheidung für einen Broker langfristig getroffen, kaum ein Trader wechselt ihn jährlich.