Stop Loss und andere Extra-Funktionen

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Geschrieben von Matthias Nemack   Veröffentlicht: Freitag, 08. August 2014

So gut die Angebote vieler Broker im Standard-Format bereits sein mögen. Für viele Trader wird der Binärhandel erst durch die Extras zu dem, was ihn als Erfolgsmodell auszeichnet. Doch nicht nur Anfänger sind auf Befragen oft nicht ausreichend gut mit den Sonderfunktionen vertraut, um diese zuverlässig einzusetzen. Ein Dilemma, denn durch Extrafunktionen wie „Stop Loss“, „Take Profit“ und andere Alternativen haben Händler in der Realität ausgesprochen gute Chancen, entweder Gewinne mitzunehmen oder drohende Verluste auf ein erträgliches Minimum zu reduzieren.

 

Binäre Optionen Broker bieten Trading-Optimierung

upMancher Trader träumt beim Handel mit binären Optionen von der Gelegenheit, Trading-Risiken zum Wohle der eigenen Rendite und Schutz des Kapitals zu senken. Allein, vielfach fehlt es am nötigen Hintergrundwissen, um zu erkennen, dass es solche Ansätze durchaus bei etlichen Brokern aus dem Vergleich gibt. Um derartige Verständnisschwierigkeiten in Zukunft ausschließen zu können, erklären wir in den folgenden Abschnitten einige der zentralen Extrafunktionen, die Tradern das Leben leichter machen können. In der Regel erheben Binäre Optionen Broker für diesen Service keine weiteren Gebühren. Klären sollten Sie diesen Punkt im ausführlichen Vergleich der Anbieter aber dennoch. Doch zunächst zu den Funktionen an sich.

 

1. Die klassische Verlustabsicherung – unterschiedlich hohe Rückzahlungen

candlesticksMancher Broker unterbreitet Tradern im Zusammenhang mit dem Binärhandel als Alleinstellungsmerkmal eine so genannte Verlustabsicherung. Sie ist so etwas wie der Klassiker unter den Extras für den Binärhandel. Wie hoch diese Absicherung im Einzelfall ausfällt, hängt vom jeweiligen Broker ab. Enden Optionen zum Verfallszeitpunkt aus dem Geld, erhalten Händler immerhin einen Teil ihres Einsatzes zurück. In einigen Fällen liegt diese Rückzahlung im Bereich von 10 bis 20 %, andere Broker erlauben Tradern gar das Entwickeln eigener Optionen auf Basis des individuell richtigen Gewinn-Verlust-Risikos. Hier können teilweise Verlustabsicherungen mit bis zu 80 % des Einsatzes installiert werden. Zugleich sinken natürlich die maximalen Gewinne. Gerade Anfänger aber können hiervon profitieren, wenn der bevorzugte Broker beispielsweise kein Demokonto für das kostenlose Testen der Handelsplattform bereitstellt.

 

2. Orders im Modus „Take Profit" – minimaler Aufwand, großer Nutzen

partnerSie haben den Wunsch, im Falle gut verlaufender Optionen vorzeitig sicherzustellen, dass Ihnen mindestens ein Teil des Gewinnes erhalten bleibt? Dann ist dieser Ansatz der richtige. Ein brancheninterner Standard ist die Funktion Take Profit nicht. Hier zeichnet sich eine Parallele zur anderen oft nutzbaren Funktion „Stop Loss“ ab. Take Profit – der Name lässt es bereits vermuten: Es geht darum, während der Laufzeit entstehende Gewinne mitzunehmen, bevor die positiven Auswirkungen bei der Kursveränderung wieder zurückgehen. Trader können so also Gewinne absichern. Eine Gelegenheit zeichnet sich an dieser Stelle insofern ab, dass Händler entscheiden können, bei welchem Kurs der Broker die gehandelten Optionen in ihrem Auftrag verkauft. Ist ein bestimmter Zielpreis erreicht, werden die betreffenden Positionen automatisch über das Broker-Handelssystem geschlossen. Wie gehabt legen Trader fest, innerhalb welches Zeitraums die Funktion greifen soll. Entspannung bringt die Funktion, da Händler nicht selbst ständig relevante Handelssignale im Blick behalten müssen. Gerade Einsteigern kann die Funktion das Leben erleichtern.

 

3. Orders im Stop Loss-Modus – so grenzen Sie drohende Verluste ein! 

ausrufezeichenDass im Grunde jederzeit Verluste drohen, wissen Binäre Optionen-Trader sehr genau. Doch wie kann ich diese Verluste zu meinen Gunsten beeinflussen, wenn klar ist, dass kein Weg am Minus vorbeiführt? An dieser Stelle zeichnen sich die Vorzüge einer Stop-Loss-Order ab. Der erste wichtige Aspekt ist hier die Frage, welchen Verlust Trader bei einer Option als Maximum riskieren möchten. Wurde diesbezüglich eine Antwort gefunden, bestimmen Trader einen bestimmten Kurswert, der mit Bezug zum aktuellen Kurs eines Basiswertes diesem Höchst-Verlust entspricht. Stop-Loss-Orders sind ein wesentliches Instrument für präzises Risikomanagement. Diese Art der Order ist gewissermaßen eine Variante der bereits erwähnten Verlustabsicherung. Broker versuchen im Verkaufsfall am Markt die für Trader besten Kurse zu realisieren. Garantiert wird dies durch den Echtzeit-Handel, der bei Online-Brokern üblicherweise zugrunde gelegt werden.

 

4. die „Early Closure“-Funktion – Schließen Sie Positionen vor Laufzeit-Ende

waageGewinne vorzeitig realisieren oder Verluste minimieren: Beides gelingt Tradern, wenn ihnen die Early Closure-Funktion zur Verfügung steht. Gehandelte Optionen können so vor dem ursprünglich geplanten Verfall geschlossen werden. Dies erfolgt normalerweise manuell. Trader müssen also den richtigen Zeitpunkt erkennen, um von einem bestehenden Trend zu profitieren oder auf eine Trendwende zu reagieren. Kennen müssen Sie als Händler den zeitlichen Rahmen, innerhalb dessen Trader die Funktion bei ihrem Broker einsetzen können, um bereits bestehende Positionen vorzeitig zu beenden.