Social Trading – der neue Trend.

Geschrieben von Matthias Nemack   Veröffentlicht: Freitag, 15. August 2014

Der Mensch ist bekanntlich ein soziales Wesen, der – Ausnahmen bestätigen die Regel – nur im Wechselspiel mit Artgenossen glücklich wird. Dass dieser Aspekt aber irgendwann einmal beim Handel mit Forex-Instrumenten und anderen Produktes des Finanzmarktes eine stetig wachsende Rolle einnehmen würde, war lange Zeit eher nicht in der aktuellen Art und Weise vorhersehbar.

 

Die Rede ist in diesem Fall vom so genannten Social Trading. Soziales Handeln also Interaktion zwischen Anlegern? Bisher sind viele Trader leider nicht mit dieser Materie vertraut. Aber es spricht sich verstärkt herum, welchen Nutzen die Konzepte der in der Regel spezialisierten Broker im Alltag bieten können, wenn Kunden einen bewusstem Umgang mit den angebotenen Systemen wählen. Einen genauen Überblick über Social Trading und die aktuelle Social Trading Plattformen erhalten Sie auf unserer Partnerseite: www.Social-Trading.eu

 

Unabhängiges Traden muss weiterhin möglich sein

etoro logo smallAuch manch etablierter Broker mit sonst eher klassisch ausgerichtetem Portfolio zwischen Differenzkontrakten, Devisenhandel und binären Optionen erkennt allmählich das Interesse und den Bedarf auf Seiten der Kunden. Wissen müssen Händler, dass es meist keine Pflicht zur Teilnahme am Social Trading bei Anbietern gibt. Der Vorteil bei vielen Brokern wie eToro (mit fast drei Millionen Nutzern weltwelt), der zu den großen Namen der Branche und als Vorreiter im Bereich Social Trading zu zählen ist, besteht darin, dass Trader durchaus zweigleisig fahren können. Das bedeutet, sie haben auf der einen Seite die Gelegenheit, wie gewohnt vollkommen frei und nach eigenen Vorstellungen unter Einbeziehung aller Instrumente und Extra-Funktionen Trades auszuführen. Auf der anderen Seite gibt es die durchaus erfolgversprechende Möglichkeit, von Erfahrungen anderer Händler zu lernen und daraus eigene strategische Ableitungen vorzunehmen.

 

eToro Trader

 

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Social Trading Modelle

 Der Umfang der Social Trading-Modelle fällt im genauen Broker-Vergleich jedoch sehr unterschiedlich aus. In einigen Fällen stellen Broker eine eher überschaubar lange Liste der momentan erfolgreichsten Trader und ihrer Gewinn-Positionen pro Tag, Monat oder Jahr zusammen. Diese Einblicke können dennoch gerade für Anfänger eine nicht zu unterschätzende Hilfestellung sein, um sich eine Vorstellung von den Chancen und Risiken des Handels zu verschaffen. Nicht vergessen dürfen Trader, dass Social Trading natürlich ebenfalls keine Gewinngarantien bieten kann. Dies liegt in der Natur der Sache. Will man hohe Renditen erzielen, gehen damit Verlustgefahren einher. Trotzdem wird Social Trading durchaus zurecht immer beliebter. Auch in passiver Hinsicht gewähren die Handels-Modelle dieser Art wichtige Einblicke.

 

Unterschied zwischen aktiver und passiver Teilnahme?

 Trader müssen nicht zwangsläufig tatsächlich vom Social Trading-Angebot Gebrauch machen. Auch können nur einige der sich bietenden Gelegenheiten genutzt werden. So erlauben Broker zum Teil das Verfolgen einzelner erfolgreicher Trader und deren Positionen. Sagt das Engagement interessierten Händlern zu, können sie manuell oder automatische einzelne Trades kopieren oder gar mit einem gewissen selbst zu bestimmenden Handelsvolumen über einen längeren Zeitraum den betreffenden Vorbildern nacheifern. Dies ist die aktive Seite des Social Tradings, die schon manchem Trader zum Erfolg verholfen hat. Die (zumindest bedingt) passive zeigt sich im Zusammenhang mit den Kommunikationswegen, die Broker ihren Kunden an dieser Stelle vielfach eröffnen. So haben Teilnehmer der übrigens meist kostenlosen Trading-Systeme häufig die Chance zum Austausch mit anderen Mitgliedern der Community. Auch das Kommentieren von Trades ist zulässig, so dass sich Händler gegenseitig helfen können. Hier zeigt sich die soziale Komponente wohl am deutlichsten. 

 

Das Risiko von Social Trading

 Soll aktiv getradet werden, stellt sich die Frage nach dem technischen Aufwand. Ideal ist es natürlich, wenn Händler in wenigen Schritten den Trades anderer folgen und diese kopieren können. Vergessen werden darf an dieser Stelle beim Thema Social Trading niemals, dass Nutzer der Angebote nie vollständig von der Pflicht zu eigenständigen Einarbeitung in die Trading-Materie entbunden werden. Die Redewendung „jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“ hat einmal mehr Bestand. Dies kann im Ernstfall bedeuten, dass eine ganze Reihe von Händlern gemeinsam Verluste mit kopierten Tradern einfahren, deren Positionen sie für eigene Orders zum Vorbild genommen haben. Das nötige Wissen zum Handel mit den verschiedenen Instrumenten sowie den Funktionsweisen der Handelsarten und Extrafunktionen braucht es am Ende also durchaus. Zudem sollte niemand blindlings ohne eingehende Prüfung der Marktlage der Masse gehandelt werden. Nützlich kann Social Trading ebenfalls für sehr aktive Händler sein. Sie können mitunter ihre Gewinne aufstocken, wenn ihnen andere Trader folgen und Positionen kopieren.

 

Wann es in der Kasse klingelt, hängt von den Geschäftsbedingungen der Broker ab, bei denen das Soziale Handeln im Mittelpunkt steht oder wenigstens eine Nebenrolle spielt. Generell sollte das Gesamtangebot im Broker-Vergleich überzeugen.