5 typische Trading Fehler bei binären Optionen

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Geschrieben von Werner   Veröffentlicht: Freitag, 04. November 2016

Erfahrene Trader wissen, dass die Gefahr, eigenes Kapital zu verlieren, bei jedem Handel mitschwingt. Wichtig ist, im Augenblick des Verlustes die Ruhe zu bewahren und aus den gemachten Fehlern zu lernen. Nur so kann ein Trader sein eigenes Können mit der Zeit verbessern. Einige Fehler, die insbesondere bei Einsteigern oftmals gravierende Verluste nach sich ziehen, können allerdings bereits im Voraus vermieden werden. Aus diesem Grund haben wir in diesem Artikel die fünf typischen Trading Fehler bei binären Optionen gesammelt.

 

Fehler #1: der Handel bei nicht-regulierten Brokern

optionweb siegelSo groß wie die Nachfrage am Handel mit binären Optionen ist auch das Angebot an Brokern. Aufgrund der großen Zahl dieser liegt es leider in der Natur der Sache, dass sich darunter auch einige Anbieter verstecken, die mit unlauteren Mitteln an das Geld der Trader gelangen wollen. Daher sollten Handelskonten nur bei EU-regulierten Brokern eröffnet werden, da diese an europäische Richtlinien und Gesetze gebunden sind. So müssen EU-regulierte Broker das eigene Kapital beispielsweise getrennt vom Geld der Anleger verwalten und dürfen mit Letzterem nicht selbst auf dem Kapitalmarkt spekulieren.

 

bdswiss top

 

Handelt es sich beim Anbieter allerdings um einen nicht-EU-regulierten Broker, ist er an diese Vorgaben nicht gebunden und kann über das einbezahlte Geld der Trader nach Belieben verfügen. Vom Trading bei einem solchen Broker wird daher strikt abgeraten!

 

Fehler #2: auf Lockangebote hereinfallen

Jeder, der eine Dienstleistung oder ein Produkt verkaufen will, muss irgendwie die Aufmerksamkeit potentieller Interessenten erwecken. Auch Broker sind natürlich längst dahinter gekommen, dass selbst erfahrene Trader den Verlockungen eines Sparangebots oftmals nicht widerstehen können.

 

 anyoption Bonus

 Abb. Der anyoption Bonus ist wie jeder Bonus an Bedingungen geknüpft! Diese können Sie als Einsteiger nur schwer erfüllen.

 

Dazu sei aber gesagt, dass sich diese Angebote nur in den seltensten Fällen als wirkliche Schnäppchen erweisen. Insbesondere wenn es um Bonusguthaben oder Geldgeschenke geht, richten sich die daran geknüpften Bedingungen oftmals in der Form gegen den Trader, dass sie im Endeffekt gar keinen wirklichen Nutzen daraus ziehen können. Bevor man sich aufgrund eines Lockangebots für einen Trader entscheidet, sollten die Angebotsbedingungen daher sorgfältig studiert werden. Nicht selten ist es anschließend ratsam, komplett auf den Bonus zu verzichten.

 

Fehler #3: Handel ohne System

Wer keinen Plan hat, wie er sein Geld anlegen soll, sollte dies auch nicht tun. Punkt. Wer nur nebenbei tradet, mal eben in der Kaffeepause oder zwischen zwei Terminen, wird auf diese Art und Weise am schnellsten sein Geld los. Klar, Ausnahmen bestätigen immer die Regel, aber ohne Vorbereitung und Strategie ist es schlichtweg kaum möglich erfolgreich zu sein.

 

BDSwiss Plattform aktuell

 

Zum einen ist es daher wichtig, die gehandelten Märkte genauestens zu kennen, um so von möglichen Kursänderungen profitieren zu können. Die Chartanalyse ist dabei ebenso alternativlos wie das Lesen relevanter Newsmeldungen, die Einfluss auf einen Kurs haben können. Entsprechende Fertigkeiten können dabei über Webinare und Tutorials, welche zum Angebot nahezu alle Broker gehören, erlernt werden.

 

EUR USD Tageschart

Abb. Die Chartanalyse. Wichtiger Bestandteil wollen Sie erfolgreich sein.

 

Weiterhin muss dem eigenen Trading eine klare Strategie zugrunde liegen. Zahlreiche Strategien wurden in der Vergangenheit bereits erfolgreich erprobt und stehen der Allgemeinheit in der Regel kostenlos zur Verfügung. Da insbesondere Einsteiger damit überfordert sind, eigene Strategien zu entwickeln, sollten sie also nicht davor zurückschrecken, diese gewinnbringend zu nutzen.

 

Fehler #4: mit Emotionen und ohne Disziplin handeln

Emotionen haben beim Trading nichts verloren, Entscheidungen sollten daher nicht aus dem Bauch heraus getroffen werden. Wer viel Geld allein aus einer Intuition heraus setzt, wird damit möglicherweise zwar das ein oder andere Mal Erfolg haben, langfristig wird diese Taktik aber mit großer Wahrscheinlichkeit zum Verlust des Kapitals führen.

 

Das Zauberwort lautet daher „Selbstkontrolle“. Jeder Trade solltemit einem nachvollziehbaren Argument untermauert werden. Ob dazu die bereits angesprochene Chartanalyse, ein weltpolitisches Ereignis oder etwas anderes genutzt wird, ist unerheblich. Allein Emotionen müssen dabei so gut es geht ausgeblendet werden.

 

Fehler #5: Verluste sofort ausgleichen wollen

Die Verlockung ist groß, nach einem fehlgeschlagenen Trade direkt eine größere Summe zu setzen, um den Verlust mit einem noch größeren Gewinn auszugleichen. Wer so vorgeht, wird mit Sicherheit schnell am Ende seiner finanziellen Mittel angelangt sein. Ein fehlgeschlagener Handel bedeutet nicht, dass die komplette Strategie von Grund auf überdacht werden muss. Also erst einmal Ruhe bewahren und wie gehabt weitermachen, Verluste gehören zum Trading dazu, auch wenn sie natürlich auf ein Kleinstmaß reduziert werden sollten. Im Idealfall lernt der Trader daraus und findet Mittel und Wege, diese Situation in Zukunft zu vermeiden.

 

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