10 Tipps und Tricks für Binäre Optionen

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Geschrieben von Stephan   Veröffentlicht: Sonntag, 04. Oktober 2015

Das Traden von binären Optionen verspricht schnelle Gewinne. Tatsächlich gelingt es jedoch nur einer Minderheit von Händlern, dauerhaft erfolgreich zu sein. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, binäre Optionen erfolgreich zu handeln.

 

1.    Wissen ist Macht

upAuch wenn binäre Optionen ein vergleichsweise leichtes Finanzinstrument sind, sollten Sie sich davon nicht täuschen lassen. Informieren Sie sich unbedingt über Chancen und Risiken und entscheiden Sie im Hinblick auf ihre Anlagestrategie, ob binäre Optionen überhaupt für Sie geeignet sind. Darüber hinaus sollten sie die unterschiedlichen Handelsarten mit ihren Vor- und Nachteilen kennen und welche Volatilität dafür am besten geeignet ist. Wichtig ist außerdem, dass Sie sich mit dem Basiswert, den Sie handeln wollen, sehr gut auskennen. Sie müssen wissen, von welchen Faktoren er beeinflusst wird, mit welchen anderen Underlyings er korreliert und welche Wirtschaftsnachrichten ihn wann am stärksten beeinflussen.


2.    Richtigen Broker finden

Der binäre Broker, bei dem ein Kunde in dem Handel einsteigt, sollte sich durch Seriosität auszeichnen. Er sollte von einer europäischen Finanzaufsichtsbehörde lizensiert sein und zudem noch nicht negativ aufgefallen sein. Die Entscheidung für einen Broker sollte niemals aufgrund eines Bonusangebotes fallen. Stattdessen sollten gerade Einsteiger eher darauf achten, ob es umfangreiche Lernmaterialien und Hilfen und vor allem ein Demo-Konto angeboten werden. Auch Social Trading-Plattformen können Anfängern den Handel zu Beginn erheblich erleichtern. Zudem ist es gerade zu Beginn empfehlenswert,  einen Broker zu wählen, bei dem die Mindesteinsätze möglichst gering sind. Auf diese Weise lassen sich Trading-Strategien mit weniger Risiko testen und der Trader lernt durch die höhere Anzahl an Trades schneller hinzu.


3.    Mit Strategie zum Erfolg

candlesticksEs ist nicht erfolgsversprechend, einfach drauf los zu traden. Selbst wenn Sie das Hintergrundwissen beherrschen, müssen Sie sich eine Strategie zurecht legen, um ihren Handelserfolg langfristig verbessern zu können. Hierzu gehört in einem ersten Schritt zu entscheiden, bei welchen Signalen und Ereignissen Sie wie handeln möchten, ob Volatilität dafür nützlich oder schädlich ist, und welche Chartanalyse Sie nutzen möchten. Sie sollten Ihre Strategie zu Beginn möglichst auf den Basiswert auslegen, der Ihnen am besten bekannt ist.


4.    Risikomanagement

Teil der Strategie, aber dennoch besonderer Erwähnung wert, sollte auch ein gut ausgearbeitetes Risikomanagement sein. Sie sollten niemals mehr als fünf Prozent Ihres Gesamtkapitals für einen Trade investieren. Nur so lassen sich Verluste kompensieren. Außerdem sollten Sie die Summe und Anzahl ihrer Gewinne und Verluste pro Sitzung, Woche und Monat begrenzen und diese niemals überschreiten.


5.    Psychologische Strickfallen überwinden

bankerGerade beim Trading von 60-Sekunden-Optionen reagiert der Körper mit Hormonen auf Erfolg und Misserfolg. Dies verleitet viele Trader dazu, mehr zu investieren und somit auch zu riskieren, als eigentlich geplant. Zudem treffen die meisten Anleger ungünstige Entscheidungen, wenn besonders hohe Gewinne locken und entscheiden sich dabei häufig gegen andere Möglichkeiten, bei denen das Risiko-Gewinn-Verhältnis besser ist. Sie sollten sich deswegen genauer mit den psychologischen Fallen beschäftigen, die auf Anleger warten, damit Sie sie in Zukunft umgehen können.


6.    Trading-Tagebuch

Jeder Trade sollte in ein Tagebuch eingetragen werden und dort mit den wichtigsten Kennzahlen vermerkt werden. In regelmäßigen Abständen sollten Fehlentscheidungen und Gewinne analysiert werden. Die meisten Trader begehen regelmäßig die gleichen Fehler. Nur wer seine Schwachpunkte erkennt, kann sie in Zukunft zu Stärken verwandeln.


7.    Pausen und Belohnungen

waagePausen und Belohnungen sind für die psychologische Ausgeglichenheit unverzichtbar. Vor allem wenn Sie große Gewinne oder Verluste verzeichnet haben, sollten Sie das Trading für den jeweiligen Tag beenden. Beides führt dazu, dass die Risikobereitschaft deutlich steigt und sich Fehlentscheidungen häufen. Gerade bei Verlusten ist der Anreiz groß, das verlorene Geld wieder zu gewinnen und dies führt nie zu klugen Investitionen.


Eine der Hauptherausforderungen für Einsteiger kann es zudem sein, nur die Trades mitzunehmen, die auch tatsächlich erfolgsversprechend sind. Wenn sie Zweifel haben, sollten Sie immer auf eine bessere Gelegenheit warten.
Es gilt zudem als empfehlenswert, nicht jeden Tag zu handeln. Belohnen Sie sich stattdessen mit etwas, was Sie gerne tun. Auf diese Weise wird der Handel mit binären Optionen zudem nicht zu Ihrem Lebensinhalt, was Sie für Fehlentscheidungen oder sogar Suchtverhalten noch anfälliger machen würde.


8.    Bonusbedingungen vor der Inanspruchnahme kennen

Viele binäre Broker bieten attraktive Bonusprogramme, sodass Trader ihr Kapital deutlich aufstocken können. Vor der Inanspruchnahme des Bonus sollten Sie allerdings genau prüfen, wie oft dieser umgesetzt werden muss, ob er an die Einzahlung gekoppelt ist und unter welchen Bedingungen er ausgezahlt werden kann.


9.    Analyse-Tools nutzen

ausrufezeichenViele binäre Broker stellen nur Charttools und Markt-Ticker zur Verfügung, die für Einsteiger gerade ausreichen. Wer binäre Optionen professionell handeln möchte, sollte sich auch nach Alternativen umsehen. Aufwändigere Tools bieten mehr Darstellungsmöglichkeiten und beinhalten Indikatoren, die die Chart-Analyse deutlich vereinfachen. Trader sollten sich deswegen möglichst schnell an externe Analyse-Tools gewöhnen und die vergleichsweise simplen Darstellungen vernachlässigen. Allerdings sollten Sie dabei beachten, dass binäre Broker nicht immer Echtzeitkurse nutzen. Dies führt allerdings auch zu interessanten Gewinnmöglichkeiten bei kurzfristigen Optionen.


10.    Optionen und Laufzeiten richtig wählen

Alle Handelsarten haben Vor- und Nachteile. So sind beispielsweise Grenz- oder Range-Optionen je nach Volatilität unterschiedlich gut geeignet, für Paar-Optionen sollten Händler beide Basiswerte gut einschätzen können und Ladder-Optionen bieten große Gewinnchancen, aber sind ebenfalls riskant.

 

Auch die unterschiedlichen Laufzeiten bieten verschieden Chancen und Risiken. So ist die Entwicklung eines Kurses in der Regel im mittel- bis langfristigen Bereich wesentlich besser einzuschätzen. Die sehr kurzfristigen Turbooptionen können sich vor allem kurz nach der Veröffentlichung von Finanznachrichten lohnen. Außerhalb davon eignen sie sich jedoch nur bedingt und sind noch spekulativer als ohnehin schon.

 

 

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